25 Jahre Smartcard-Workshop: Entwicklertreffen rund um intelligente Chipkarten
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Unbemerkt von den meisten Bürgern hat das Europaparlament im April 2014 dem Vorschlag für eine Verordnung über die elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt (eIDAS) zugestimmt. Diese Verordnung möchte EU-weit einheitliche rechtliche Rahmenbedingungen für elektronische Unterschriften, Siegel, Zeitstempel, Dokumente, Zustelldienste und Website-Authentifizierung schaffen. Bürger, Unternehmen und Behörden sollen so leichter länderübergreifende elektronische Transaktionen vornehmen können. Was dies für deutsche Sicherheitsdienstleister, die Sicherheit von Verschlüsselungslösungen und den neuen Personalausweis bedeutet, diskutieren die Experten auf dem 25. SmartCard Workshop.
Neuerungen gab es auch beim Behördenfunk: Seit Mitte 2014 funken Polizei, Feuerwehr und andere Behörden mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in Deutschland flächendeckend über das digitale Tetra-Funknetz mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die sorgt dafür, dass die Einsatzkräfte nicht abgehört werden können. Sicherheitsexperte Werner Schelb stellt die Verschlüsselungstechnik des Systems vor und erläutert die Herausforderungen, die sich durch die Verwendung von kleinen Endgerätekarten ergeben.
Weitere Themen auf dem Expertentreffen sind mobile Bezahl- und Ticketingsysteme, Karten im Gesundheitswesen und für NFC-Dienste sowie die Qualitätssicherung von Chipkarten in der Produktion. Mehr Informationen zum Programm gibt es unter www.smartcard-workshop.de. Die Teilnahme kostet 590 Euro, für Hochschulen und Behörden 250 Euro.
Journalisten können kostenfrei teilnehmen.
Quelle: E-Mail