Der Breitbandausbau in Osnabrück schreitet weiter voran: Anfang 2012 hatten die Stadtwerke Osnabrück und osnatel eine Offensive zur flächendeckenden Versorgung mit Breitbandinternet zur Anbindung der Osnabrücker Haushalte an die Datenautobahn gestartet.
Seit Anfang 2014 läuft die zweite Runde zur Erhöhung bereits vorhandener Bandbreiten. Dafür sind bereits mehr als 150 sogenannte Kabelverzweiger (KVz) erschlossen worden.
150 Kabelverzweiger in Osnabrück erschlossen„Ein schneller Internetzugang trägt wesentlich zur Attraktivität als Wirt-schaftsstandort, aber auch zur Lebensqualität der Stadt Osnabrück als Wohnort bei“, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Deshalb sei die flächendeckende Beschleunigung der Internetverbindungen von hoher Bedeutung. Seit 2012 hatten osnatel, eine Marke der EWE TEL GmbH, und die Stadtwerke Osnabrück nahezu alle „weißen Flecken“ in der Osnabrücker Breitbandversorgung erschlossen. Im jetzigen zweiten Schritt werden die vorhandenen Bandbreiten erhöht und das Internet schneller gemacht, indem die Glasfaserinfrastruktur ausgebaut wird. „Dafür werfen wir als kommunaler Infrastrukturdienstleister unsere Kompetenz im Netzausbau und -service in die Waagschale“, erläuterte der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann das Engagement der Stadtwerke. Die Stadtwerke übernehmen in der Kooperation die notwendigen Tiefbauarbeiten sowie die Instandhaltung der Technikschränke (KVz). Danach kann osnatel die aktive Technik für den Zugang zur „Internet-Autobahn“ bereitstellen.
Derzeit werden die Schutzrohre für die Glasfaserkabel für die schnelle Internet-Anbindung im Stadtteil Westerberg verlegt. Osnatel errichtet dann sogenannte DSLAMs neben den Kabelverzweigern der Telekom und nutzt deren vorhandene Kupferinfrastruktur für die Hausanschlüsse. Mit den mittlerweile mehr als 150 DSLAMs können bereits knapp 23.000 Wohneinheiten vom schnellen Internet profitieren. Ziel sei es, bis Mitte 2015 insgesamt 45.000 Wohneinheiten mit Breitbandinternet versorgen zu können. „Mit diesem Ausbauverfahren sind Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s zu erzielen“, stellt Guido Ullmann, Leiter der Geschäftsregion osnatel bei EWE, in Aussicht, abhängig von der Restlänge im Kupfernetz.
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