Ab jetzt bei Telefónica: Die schnellste LTE-Funkzelle Deutschlands und mobiles VoLTE im Live-Netz
– 225 Megabit pro Sekunde mit LTE Carrier Aggregation
– Anrufe über Voice-over-LTE (VoLTE) im Live-Netz
– VoLTE Handover in 2G und 3G demnächst möglich
Für seine schnelle Funkzelle nutzt Telefónica eine neue Technik, die auch als Grundlage für den LTE-Nachfolgestandard dient: LTE Carrier Aggregation ist einer der Hauptbestandteile von LTE Advanced. Dabei nutzt das Endgerät zwei verschiedene Trägerfrequenzen gleichzeitig.
Telefónica nutzt dafür neuartige LTE-Geräte der Kategorie 6 (Cat 6). Das sind bisher noch keine fertigen Smartphones oder USB-Sticks, sondern Prototypen von Huawei, welche die Größe eines Taschenbuchs haben. Erste handelsübliche Cat-6-Geräte für Endkunden will der Hersteller aber schon im nächsten Halbjahr präsentieren. Auch die verwendete Netztechnik für das Erreichen der 225 Megabit pro Sekunde stammt von Huawei.
Managing Director Network Technology (CTO)
Telefónica Germany GmbH & Co. OHG
Schon im Februar hatte Telefónica in Deutschland einen Durchbruch erzielt: Der Netzbetreiber präsentierte als erster Mobilfunkanbieter der Welt eine Technik, die Telefongespräche ohne Unterbrechung aus dem LTE-Netz in das UMTS- oder GSM-Mobilfunknetz übergibt und dafür Komponenten von verschiedenen Lieferanten nutzt (Multi Vendor Environment). Dieser sogenannte „Handover“ aus dem mobilen Voice-over-LTE (VoLTE) war seit jenen Tagen im Labor unter den Realbedingungen eines echten Mobilfunknetzes möglich.
Seit heute sind Anrufe über VoLTE an mehreren LTE-Basisstationen möglich. Sie gehören zu demselben Live-Netz, das auch die Kunden von O2 nutzen. Ab Dezember wird voraussichtlich auch der technisch schwierige Handover in 2G und 3G funktionieren. Man muss dafür nur das richtige VoLTE-Endgerät haben und als Nutzer freigeschaltet sein. In den kommenden Wochen werden Mitarbeiter aus dem Netzwerkbereich die neue Technik unter Realbedingungen erproben.
Quelle: www.telefonica.de/…